Vielfalt ist der Schlüssel zum Erfolg. Studien aus den verschiedensten Ländern und Branchen zeigen: Teams mit vielfältigen Lebensentwürfen, Erfahrungen und kultureller Identität arbeiten effektiver und erzielen bessere Leistungen. Deshalb kann auch die Postbank Finanzberatung nur so kreativ und vielfältig sein wie ihre Mitarbeiter. Im Interview erklärt Matthias Weber, wie das Unternehmen die Vielfalt (Diversität)                                                                             im Hause stärkt und fördert.

 

Matthias Weber ist Mitglied der Geschäftsleitung NordWest der Postbank. Seine ehrenamtlichen Funktionen haben ihn bundesweit als Diversity-Experten bekannt gemacht. So ist er unter anderem Vizepräsident der ULA, des größten deutschen Führungskräfteverbandes.

 

 

Herr Weber, Sie arbeiten seit sechs Jahren bei der Postbank Finanzberatung. Was ist das Besondere daran?

Spontan fallen mir dazu drei Punkte ein: Wir leben eine ausgeprägte Kultur der Zusammenarbeit und Kommunikation mit dem Ziel, in unseren Teams sehr gute Antworten zu finden. Unsere Aufgaben sind herausfordernd, wir arbeiten deshalb leistungsorientiert und sind sehr veränderungsbereit. Spannend finde ich die Einbettung in einen Konzern, in dem gerade vieles zueinander­findet. In all dem steckt aus meiner Sicht unendlich viel Potenzial.

 

Sie engagieren sich sehr für Vielfalt innerhalb des Unternehmens. Warum ist Vielfalt wichtig?

Erstens, weil unsere Kundschaft mit 12,5 Millionen Menschen so vielfältig ist wie die Gesellschaft. Diese Vielfalt wollen wir in der Beratung widerspiegeln. In unseren Teams sollen sich alle unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, sexueller Orientierung, Religion oder Behinderung aufgehoben fühlen. Zweitens steht Vielfalt auch für Geschäftserfolg: Studien belegen, dass diverse Teams mit verschiedenen Lebenserfahrungen und -einstellungen deutlich kreativer und effizienter arbeiten als homogene.

 

Wie gewährleisten Sie, dass sich die Vielfalt der Gesellschaft in der Finanzberatung wiederfindet?

Auf dem Arbeitsmarkt herrscht ein scharfer Wettbewerb um die besten Talente. Uns ist es wichtig, in allen möglichen Gruppen der Bevölkerung nach Bewerber/innen Ausschau zu halten. Wir gehen mit unseren Maßnahmen deshalb auf viele unterschiedliche Zielgruppen zu. Zum Beispiel bieten wir ausscheidenden Soldatinnen und Soldaten neue berufliche Perspektiven an und sind idealer Begleiter bei Quereinsteigern aus vertriebsnahen Berufen. Wir sind aktiv auf Frauenjobmessen unterwegs und dieses Jahr haben wir uns auch auf der digitalen Veranstaltung „Sticks & Stones" präsentiert, der größten Karrieremesse Europas für die LGBT+-Gemeinschaft. Wir haben dort sehr gut ausgebildete, offene und leistungsbereite Menschen kennengelernt.

 

Ihr Claim, mit dem Sie Bewerbende und Interessierte ansprechen, lautet: „Werden Sie doch, was Sie wollen". Was meinen Sie damit?

Dahinter steckt die Idee, dass wohl jede und jeder eine Idee davon hat, was sie oder er gerne aus dem Leben machen möchte. Wir können sehr individuell dabei unterstützen, verschiedene berufliche Visionen in die Realität umzusetzen. Denn auch die Jobprofile und Arbeitsmodelle sind bei uns sehr vielfältig. Und deshalb finden Sie bei uns Karrieren vom Auszubildenden bis zur Filialgebietsleiterin, zuständig für 40 bis 80 Berater/innen.

 

Wie schaffen Sie diskriminierungsfreie Entwicklungsmöglichkeiten?

Es kommt darauf an, dass die Unternehmenskultur auch gelebt wird. Und zwar vom Vorstand bis in alle Ebenen. Hier unterstützen viele weltweite Initiativen aus dem Bereich Gender Diversity. Auch regional etablierte Mitarbeiter/innen-Netzwerke, wie beispielsweise unser Frauennetzwerk oder das „pbPride"-Netzwerk für LGBT+, werden vom Vorstand aktiv durch Schirmherrschaften unterstützt. Das fördert die Chancengleichheit und diese Vielfalt ist in der Postbank sichtbar.

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