Der Immobilienmarkt in Deutschland ist in einer spannenden Phase. Angetrieben von einer nicht nachlassenden Nachfrage sowohl durch Kapitalanleger als auch durch Selbstnutzer, sind die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen vor allem in Großstädten und Ballungsräumen gestiegen. Sowohl Käufer als auch Verkäufer brauchen in dieser Marktphase besonders intensive Beratung. Bei der Postbank arbeiten Immobilienprofis und Finanzierungsexperten zusammen, um die jeweils bestmögliche Lösung für einen Kunden zu finden.

Dieses Ziel hat auch Beate Herrmann bei ihrer Arbeit immer im Blick. Sie ist seit 2016 Gebietsleiterin der Postbank Finanzberatung in Lehrte und berichtet im Interview davon, wie Immobilien- und Finanzberatung in ihrem vertrieblichen Alltag Hand in Hand gehen – und wie die Kunden profitieren.

 

Frau Herrmann, was sind Ihre Aufgaben als Gebietsleiterin?

In meinen Verantwortungsbereich fällt die Immobilienfinanzierung mit allem, was dazugehört: die klassische Baufinanzierung, Anschlussfinanzierungen, die Vergabe von Forward-Darlehen, die Beratung zu staatlichen Fördermöglichkeiten im Rahmen von Bausparen – es ist ein bunter Strauß.

 

Mit welchen Wünschen kommen Kunden zu Ihnen?

Das ist unterschiedlich. Manche haben schon ein Objekt im Auge oder ein Angebot für die Errichtung eines Neubaus. Dafür haben sie einen konkreten Finanzierungsbedarf, für den ich eine passende Lösung finde.

 

Und in den anderen Fällen?

Andere wollen sich zunächst über ihre Möglichkeiten orientieren. Ich ermittle dann in einem sogenannten Tandemgespräch gemeinsam mit dem Kundenberater in der Filiale, welche finanziellen Möglichkeiten der Kunde hat, wie viel Haus er sich damit leisten kann. Wir nennen das „Probewohnen". Darüber erhält der Kunde ein Zertifikat, das er dem Makler vorlegen kann. Vorteil für den Makler: Er weiß genau, welche Objekte überhaupt infrage kommen.

 

Wie arbeiten Sie mit den Maklern von Postbank Immobilien zusammen?

Wir treffen uns alle einmal die Woche in unserer Filiale hier in Lehrte: Makler, Kunden- und Finanzberater. Bei diesen Treffen tauschen wir uns über Kunden und über Immobilien aus. Der Makler teilt mir zum Beispiel mit, wenn er eine Immobilie in seinen Bestand aufnimmt. Wenn ich Kunden mit Kaufinteresse habe, unterrichte ich den Makler direkt: Ja, der Kunde kann das finanzieren. Wenn der Makler Interessenten für eine Immobilie hat, leitet er sie an mich weiter, damit ich eine passende Finanzierung anbieten kann.

 

Was haben die Kunden davon?

Auf der einen Seite bedeutet das für den Kunden eine erhebliche Beschleunigung des Verfahrens bei der Baufinanzierung. Da mir alle Verkaufsunterlagen schon beim Erstgespräch vorliegen, kann eine schnelle Beantragung und Prüfung erfolgen. Kein unnötiges Warten, keine zusätzlichen Nachfragen. Auf der anderen Seite kann ich bei Verkaufswunsch der Immobilie den Kunden zum Makler und damit direkt zum Ansprechpartner im eigenen Haus weiterleiten.

 

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